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Kostenlose Homepage-Baukästen: Was taugen die Gratis-Tarife?

Eine Website komplett kostenlos erstellen klingt verlockend. Doch die Gratis-Tarife der Baukästen haben Haken. Wir zeigen, was du wirklich ohne Geld bekommst und wann sich der Umstieg auf einen bezahlten Tarif lohnt.

Kostenlose Homepage-Baukästen: Was taugen die Gratis-Tarife?
Bild: KI-generiert · HomepageTooltester

“Website kostenlos erstellen” - dieser Wunsch ist verständlich, und tatsächlich bieten mehrere Homepage-Baukästen einen Gratis-Tarif. Aber kostenlos heißt selten ohne Kompromisse. Bevor du startest, solltest du wissen, was die Free-Pläne wirklich leisten, wo sie dich einschränken und ab wann sich ein bezahlter Tarif auszahlt.

Welche Baukästen sind tatsächlich kostenlos?

Anbieter wie Wix, Jimdo und Site123 haben dauerhaft kostenlose Tarife, mit denen du eine echte Website bauen und veröffentlichen kannst. Andere bieten nur eine zeitlich begrenzte Testphase. Welcher Anbieter einen vollwertigen Gratis-Plan und welcher nur eine Probezeit hat, siehst du in der Spalte “Kostenlos” unseres Baukasten-Vergleichs auf einen Blick.

Was bekomme ich im kostenlosen Tarif?

In der Regel den vollständigen Editor, eine Auswahl an Vorlagen, Hosting und SSL-Verschlüsselung. Du kannst also eine optisch ansprechende Seite bauen und online stellen, ohne einen Cent zu zahlen. Für ein erstes Ausprobieren oder eine sehr einfache private Seite reicht das oft aus.

Welche Einschränkungen haben Gratis-Tarife?

Hier liegt der Haken. Typische Begrenzungen sind:

  • Werbung des Anbieters: Auf kostenlosen Seiten blendet der Baukasten meist eigene Werbung ein.
  • Keine eigene Domain: Du bekommst eine Adresse wie deinname.wixsite.com statt deinname.de.
  • Begrenzter Speicher und Bandbreite: Für viele Bilder oder Besucher wird es schnell eng.
  • Kein Onlineshop: Verkaufsfunktionen sind fast immer den bezahlten Tarifen vorbehalten.
  • Eingeschränkte SEO-Optionen: Wichtige Einstellungen fehlen oder sind reduziert.

Für wen reicht ein kostenloser Baukasten?

Der Gratis-Tarif ist ideal, um ein Tool risikofrei zu testen und sich mit dem Editor vertraut zu machen. Auch für eine schlichte private Seite, ein Hobbyprojekt oder eine temporäre Veranstaltungsseite kann er genügen - vorausgesetzt, dich stören die Anbieterwerbung und die fehlende eigene Domain nicht.

Wann solltest du auf einen bezahlten Tarif wechseln?

Sobald du geschäftlich auftrittst, wird ein bezahlter Tarif zur Pflicht. Eine eigene Domain und das Entfernen der Fremdwerbung sind für einen seriösen Eindruck unverzichtbar. Auch wer einen Shop eröffnen, ernsthaft SEO betreiben oder mehr Speicher braucht, kommt am Upgrade nicht vorbei. Die günstigen Einstiegstarife starten meist im niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat. Wie sich die Preise im Detail zusammensetzen, rechnet unser Ratgeber zu den Website-Kosten durch. Unter den bezahlten Tarifen führt 2026 unser Testsieger Onepage das Feld an.

Versteckte Kosten im Blick behalten

Achte beim Umstieg auf den Domain-Preis ab dem zweiten Jahr, mögliche Transaktionsgebühren im Shop und darauf, ob der beworbene Preis nur im Jahresabo gilt. Ein günstiger Monatspreis kann sich durch Zusatzkosten relativieren - vergleiche daher immer die Gesamtleistung, nicht nur die Startgebühr.

Fazit: Kostenlos zum Testen, bezahlt für den Ernstfall

Ein kostenloser Homepage-Baukasten ist der perfekte Einstieg, um ohne Risiko zu starten und das passende Tool zu finden. Für eine professionelle, werbefreie Website mit eigener Domain führt am bezahlten Tarif aber kein Weg vorbei. Welcher Anbieter den besten Gratis-Plan für deinen Bedarf bietet, ermittelst du mit unserem Baukasten-Finder.

MK
Mason Kuhn · Redakteur Website-Tools

Mason Kuhn testet seit über acht Jahren Homepage-Baukästen und hat dabei mehr als 40 Tools praktisch geprüft. In seinen Ratgebern übersetzt er Fachthemen in verständliche Entscheidungshilfen - ohne Marketing-Floskeln.

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